Mit dem Aufkommen von Digitalkameras wurde die Auswahl über das richtige Bildformat wichtig, da es darauf ankam auf wenig Speicherplatz möglichst viele Bilder speichern zu können. War einerseits die Akkulaufzeit der einzelnen Kameras ein Problem, so wurde es mit der steigenden Megapixel Zahl ein immer größeres Problem eine Vielzahl von Bilder auf einer Speicherkarte in möglichst hoher Qualität abspeichern zu können. Aufgrund dieser Tatsache war nicht nur die zunehmende Speicherkapazität von Bedeutung, sondern auch die richtige Auswahl des Bildformates, da es gewährleistete die Bilder möglichst verlustfrei zu komprimieren und auf einer Speicherkarte abzuspeichern.
Das Dateiformat JPG gehört wohl zu den bekanntesten verwendeten Bildformaten und erfreut sich auch im Internet steigender Beliebtheit. Eine stufenlose Einstellung der Komprimierung erlaubt es die Bilder entsprechend klein abspeichern zu können und dennoch eine gute Qualität zu wahren. Dennoch geht auch bei diesem Bildformat viel an der Qualität verloren, wenn die Komprimierung zu hoch ausgewählt wird. Eine Besonderheit dieses Dateiformates ist es, dass auch Daten zu Bildaufnahme, wie etwa die Belichtungszeit, Kameraeinstellungen etc. in einer EXIF Datei gespeichert werden können und man so weitere Informationen zu dem jeweiligen Bild bekommt.
Ein weiteres und schon etwas betagtes Format ist TIFF, welches schon früher des Öfteren eingesetzt wurde. Dieses Bildformat speichert die Bilder verlustfrei mit einer Farbtiefe von genau 48 Bit ab. Das hat zur Folge, dass jedes geschossene Bild, dass mit diesem Dateiformat abgespeichert wird eine Größe von annähernd 6 MB erreichen kann und es so schnell vorkommt, dass die Speicherkarte an ihre Grenzen stößt. Auch bei diesem Format kann eine EXIF Datei abgespeichert werden.
Das etwas weniger häufig genutzte RAW Format findet Hauptsächlich bei Profifotografen seinen Einsatz und ähnlich wie das TIFF Format erreichen die so abgespeicherten Bilder eine sehr hohe Größe. Bei dem Schießen eines Fotos wird das Bild mit jedem Pixel auf der Speicherkarte verewigt, mit dem Ziel dieses mit entsprechender Software weiterverarbeiten zu können und so beispielsweise die Ausbelichtung verbessern zu können.