Kameratypen

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Die wohl älteste Kameraform ist die so genannte Fachkamera, welche aus zwei Standarten besteht, die zueinander beliebig verschiebbar sind. Trotz der unhandlichen Form hat diese Kamera aufgrund ihrer Bauweise den Vorteil, dass sie dem Fotografen viele Einstellungsmöglichkeiten bietet wie zum Beispiel Schärfe oder Perspektive. Eine Vorschau des späteren Bildes ist über die Mattscheibe am hinteren Teil der Kamera möglich.

Bei Hobbyfotografen ist vor allem die Kompaktkamera sehr beliebt. Dieser Kameratyp zeichnet sich zum einen durch die feste Verbindung von Kamera und Objektiv und zum anderen durch seine kompakte Bauweise aus. Die zahlreichen Modelle unterscheiden sich vor allem durch Größe, Ausstattung und Brennweitenbereich.
Die Ultrakompaktkamera ist ein Untertyp der Kompaktkamera und zeichnet sich durch ihre besonders kleine Bauweise aus, weshalb sie meist in Hemdtaschen oder Hosentaschen passt.

Ein weiterer wichtiger Kameratyp ist die Spiegelreflexkamera. Bei diesem Typ wird in zweiäugige und einäugige Kameras unterschieden. Bei der zweiäugigen Spiegelreflexkamera sind Film- und Sucheroptik voneinander getrennt, bei der einäugigen Variante wird dem Fotografen über einen Klappspiegel das Bild so wiedergegeben, wie es später auch auf den Film fällt.

Bei Berufsfotografen sind Spiegelreflexkameras sehr beliebt, da sie der variabelste Kameratyp sind. So kann neben dem Objektiv bei einäugigen Kameras auch der Sucher beliebig ausgetauscht und an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.