Situation
Der Beruf des Fotografen ist in Deutschland sehr beliebt. Sowohl Jungen, als auch Mädchen träumen davon, diesen Beruf später einmal auszuführen. Jedoch ändert sich diese Ansicht bei den meisten sehr schnell. Die Abbruchquote ist in keinem anderen Ausbildungsberuf so groß, wie bei dem des Fotografen. Selbst wenn man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat, ist es noch nicht gewährleistet, dass man auch einen Job findet: Die Arbeitslosigkeit im Bereich Fotografie liegt weit über dem Durchschnitt. Im gesamten Bundesgebiet gibt es etwa 2100 Ausbildungsplätze pro Jahr.
Tätigkeit
Viele denken, dass man als Fotograf den ganzen Tag in seinem Atelier sitzt und entweder Fotos entwickelt oder Fotos schießt. Dies ist grundsätzlich nicht falsch, jedoch sehr allgemein ausgedrückt. Der Fotograf muss als erstes das Foto schießen, dieses dann entwickeln und anschließend auf dem PC bearbeiten. Dies ist der zeitaufwändigste Schritt des ganzen Foto-Prozesses.
Beruf
In dem Beruf hat man so viel Kundenkontakt wie in kaum einem anderen. Genau aus diesem Grund muss man immer darauf achten, freundlich zu bleiben. Neben der Freundlichkeit braucht man auch Kreativität, damit man eigene Ideen in ein Bild einfließen lassen kann (bspw. die Pose beim Fotoshooting)
Ausbildung
Die eben schon erwähnte Ausbildung dauert 3 Jahre. Im Durchschnitt bekommt man etwa 290 Euro pro Monat, im Klartext heißt das, dass der Auszubildende Fotograf einen der geringsten Löhne bekommt. Ist die Ausbildung abgeschlossen, landen etwa 2000 Euro pro Monat auf dem Konto des Neu-Fotografen. Dazu bekommt er 24 Urlaubstage.