Die frühen Anfänge
Die Fotografie ist eine, im Jahre 1765 erstmals erwähnte, Kunst, die uns bis heute begleitet. Der Erfinder dieser Kunst ist der Franzose Joseph Nicéphore Niepce. Dieser projizierte Bilder durch eine “Camera Obscura”auf einen Chlorsilberpapier-Streifen. Erst 1826 konnten Bilder beständig auf Chlorsilberpapier gebracht werden. Die Belichtungszeit lag hierbei jedoch auf ungefähr 8 Stunden. Somit konnten sich bewegende Objekte nicht fotografiert werden. Doch Niepce bekam einen Partner: Jaques Mandé Daguerre, der ein berühmter Theatermaler war, war so fasziniert von der Fotografie, dass beide versuchten, die Belichtungszeit zu verkürzen.
Der Durchbruch
Nach jahrelangen Versuchen gelang Daguerre der Durchbruch: Wenn auch ungewollt, erkannte er, dass die Dämpfe von Quecksilber die Belichtungszeit auf ungefähr 5 Minuten senken würden. Verschiedene Fotografie-Begeisterte des 19. Jahrhunderts verbesserten die Kameras immer mehr. Darunter waren Frederick Scott Archer und Sir Talbot. 1889 dann ein großer Schritt: Der erste Rollfilm wurde von George Eastman entwickelt. Dieser wurde von Kodak erfunden und auch entwickelt. Jedoch waren die Fotoapparate von damals noch gigantisch. Sie hatten etwa die Größe eines ausgewachsenen Menschen. 1925 wurde die erste Kleinbildkamera offiziell vorgestellt. 1936 entwickelte “AGFA” den ersten Rollfilm, somit war die Konkurrenz von Kodak erstmal geschlagen.
Der heutige Stand
1963 stieg eine weitere Firma in das Geschäft ein: Mit einer revolutionären Weiterentwicklung machte Canon auf sich aufmerksam. Die erste Kamera mit automatischer Schärfekamera war also geboren. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde dann fast die gesamte Fotografie digitalisiert. Die Kameras sind nun auf dem Standard, die wir heute kennen und schätzen. Egal ob normale Digital-Kamera mit 12 Megapixel oder eine Spiegelreflex-Kamera: Dies war wirklich eine Erfindung, die die Menschheit brauchte!